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Logistik zum Anfassen ...Tour durch das neue vollautomatisierte Logistikzentrum von DAW SE

Automatisiertes Hochregallager mit 30.000 Stellplätzen, Kommissionierungspuffer mit Elektrohängebahnen, automatische Förder- und Hebetechnik und Auto-Storesystem für kompakte, SAP S4 mit EWM Warehouse Management, automatische Lagerung von C-Teilen. Was sich liest wie aus dem Katalog moderner Intralogistik sind nur einige Elemente des neuen Logistikzentrums von DAW SE in Ober-Ramstadt. Am 6. Juli hatten Studierende der Studiengänge Logistik-Management, Wirtschaftsingenieurwesen und Master BWL die Möglichkeit sich diese technischen High-lights vorort anzuschauen.

Mit einer Erfahrung von über 125 Jahren im Bereich Farb- und Beschichtungssysteme ist das Familienunternehmen DAW SE (Deutsche Amphibolin Werke) mit Hauptsitz in Ober-Ramstadt der größte private Hersteller von Baufarben in Europa und führt bekannte Marken wie z.B. Caparol oder Alpina im Sortiment. „Für DAW sind Nachhaltigkeit und der schonende Umgang mit Ressourcen wichtige Eckpfeiler der Unternehmenspolitik. Dafür braucht es nicht zuletzt effiziente Logistikprozesse. Aus diesem Grund begannen wir 2020 mit den Bau unseres neuen Logistikzentrums“. Mit dieser Botschaft begrüßte Theresa Dingeldein, Managerin Recruiting alle Teilnehmer. Im neuen Logistikzentrum werden Warenein- und -ausgang, Logistik und Lager künftig in drei Neubauten zusammengefasst. 

Florian Schallmayer-Kärtner, Leiter Supply Chain Technology & Projects, führte die Teilnehmer in zwei Gruppen durch die gesamten Logistikbereiche, stellte ausführlich die Abläufe und die neuesten technischen Systeme vor. Parallel zum laufenden Logistikbetrieb wurde das neue Logistikzentrum vor einem Jahr fertiggestellt. Die Teilnehmer bekamen erste Eindrücke in die Komplexität und Abhängigkeiten von automatischen Logistiksystemen.

Abgerundet wurde der spannende Vormittag durch Vorträge zu Supply Chain Management, Beschaffungs-Management und dem Bau neuer Produktionswerke im Ausland. „Viele Projekte sind mitten in der heißen Phase. Umso mehr haben wir uns riesig gefreut, dass Florian Schallmayer-Kärtner und seine Kollegen sich die Zeit genommen haben und uns diesen Besuch ermöglicht haben.  Das ist nicht selbstverständlich!, so Prof. Monika Futschik und Prof. Johanna Bucerius.