Grundlagenstudium

Die Perspektive eines transformativen, mit anderen Sektoren kommunizierenden Public Management wird sowohl in der inhaltlichen Gestaltung als auch in der internen und externen Vernetzung des Studiengangs deutlich:

• Die inhaltliche Basis bildet eine intensive Auseinandersetzung mit den konkreten sozioökonomischen Transformationsprozessen, die den öffentlichen Sektor aktuell und perspektivisch beschäftigen. Diese reichen von den Grundlagen einer Nachhaltigen Entwicklung im ersten Semester über Probleme der Regionalentwicklung unter dem Stichwort „Smart and Sustainable Cities and Regions“ im zweiten, der Energie- und Mobilitätswende im dritten bis hin zur digitalen Transformation und dem Public Service Design im vierten und fünften Semester.

• Die methodische Basis wird durch Lehrveranstaltungen in Arbeitsmethodik, empirischer Sozialforschung, Wirtschaftsinformatik und Projektmanagement gelegt. Dabei wird stets auf transformative Methoden abgestellt, indem die Notwendigkeit einer hohen Methodenvielfalt, Transdisziplinarität und Kreativität hervorgehoben wird.

• Der wissenschaftliche Kern des Programmes ist die Auseinandersetzung mit den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen der Transformation. Dabei kommen insbesondere auch ethische und politikwissenschaftliche Ansätze zum Tragen, die zu einem selbstbewussten Umgang mit Veränderungsprozessen einer pluralen Gesellschaft beitragen.

• Eine anwendungsbezogene Schwerpunktsetzung erfolgt im Bereich des Rechts. In einer großen Transformation kommt der Verwaltung die schwierige Aufgabe zu, in unsicheren Zeiten eine hohe Stabilität und Erwartungssicherheit zu gewährleisten und dies mit einer hohen Veränderungsdynamik in Einklang zu bringen. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Verwaltung hierzu einen neuen, dynamischeren Umgang mit dem Recht finden muss. Dazu ist es insbesondere notwendig, die selbständige Rechtsanwendung und selbstbewusste Subsumtion zu stärken.

• Auf der Grundlage dieser inhaltlichen, methodischen, wissenschaftlichen und anwendungsorientierten Auseinandersetzung werden schließlich Kernkompetenzen eines transformativen Public Management ausgebildet. Dazu erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit den strategischen, betriebswirtschaftlichen und operativen Elementen einer auf Veränderung abzielenden Organisation des öffentlichen Sektors.

Persönlichkeitsentwicklung: Über das gesamte Curriculum hinweg integrieren wir aktiv Elemente von Achtsamkeit, Resilienz und Neugier. Die Förderung der „Achtsamkeit“ wirkt u.a. als Grundlage für mehr Gesundheit und Wohlbefinden der Studierenden sowie einer besseren Lern- und Entwicklungskompetenz. Damit dient sie als Ausgangspunkt und Basis, um eine bessere Beziehung zu sich selbst und zu anderen gut aufbauen und pflegen zu können. Damit stärken wir die Studierende darin, tragfähige Beziehungen und Verbindungen aufzubauen und Zusammenarbeit entwickeln zu können (Kopplung) sowie nachhaltiges Commitment und Engagement entwickeln zu können (Resonanz). Dies verbinden wir mit einem Verständnis der Lehrkraft als Coach und einer Haltung auf Augenhöhe.