Abgeschlossene Forschungsprojekte

Übersicht über abgeschlossene Forschungsprojekte der Darmstadt Business School

Führen in der Krise

Krisenmanagement in Unternehmen ist einer der wichtigsten Teilbereiche der Unternehmensführung – in guten Zeiten oft vernachlässigt, in schlechten Zeiten entscheidend für die Zukunft der betroffenen Mitarbeiter*innen und Manager*innen und manchmal sogar für die Existenz des Unternehmens. Daher ist es von hoher unternehmerischer und wirtschaftlicher, aber auch gesellschaftlicher und humaner Bedeutung, kritische Erfolgsfaktoren zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für das Krisenmanagement in Unternehmen zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln. Die Corona-Krise bietet eine große Chance für neuen Erkenntnisgewinn.

„Weiche Aspekte“ wie Führung, Kommunikation und Kultur sind wichtige Erfolgsfaktoren im Krisenmanagement von Unternehmen. Im Vergleich zu „harten“ operativen Restrukturierungsmaßnahmen werden sie allerdings im Zusammenhang mit Krisenmanagement bisher viel zu wenig beachtet, weshalb sie Gegenstand dieses Forschungsvorhabens Führen in der Krise sind.

s:ne – Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Land Hessen fördern die h_da im Rahmen der Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule". Die Förderung ermöglicht es der h_da, ihre Transferaktivitäten strategisch weiterzuentwickeln, inhaltlich ausgerichtet an den Zielen einer Nachhaltigen Entwicklung (Artikel 20a Grundgesetz/ "Sustainable Development Goals" UN-der Agenda 2030"). s:ne hat das Ziel, Prozesse in Richtung Nachhaltiger Entwicklung in der Region zu etablieren. Solche Prozesse sind angewiesen auf technische, wirtschaftliche, soziokulturelle und sonstige institutionelle Veränderungen, die sich gegenseitig bedingen und verstärken. Dafür baut das Projekt ein lernendes System auf, in dem die Akteur*innen ihr Wissen bündeln und sich gemeinsam auf die Suche nach kreativen Lösungen für eine Nachhaltige Entwicklung in der Region begeben. Es geht darum, Akteur*innen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Interessen zusammenzubringen, mit ihnen auf der Basis eines gemeinsamen Problemverständnisses neue Forschungsfragen zu formulieren, um so "kreatives Wissen" zu schaffen, welches bisherige Systemgrenzen überschreitet. So sollen kontinuierlich Impulse für neue Ideen entstehen; kurz: Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (s:ne).

Der Einfluss von Blockchain auf Arbeit und Organisation

Wie wirkt es sich aus, wenn eine Technologie mit dem Anspruch auftritt, etablierte Mechanismen der Vertrauensbildung obsolet zu machen? Im Rahmen des Projekts untersuchen wir, welche Veränderung von Arbeit und Organisation mit der Blockchain-Technologie einhergehen. Diese Technologie kann zu einem mehr an demokratischer Partizipation im Arbeitsalltag beitragen, birgt jedoch Risiken wie eine Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse.

ALLE im digitalen Wandel

Das Projekt „ALLE im digitalen Wandel“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen und Verwaltungen mithilfe neuer Arbeitsformen zukunftsfähig bleiben können. Im Vordergrund steht die Unterstützung und Begleitung der Beschäftigten in den Bereichen lebenslanges Lernen, eigenständige Kompetenzentwicklung, agiles Mindset und neue Formen der Arbeitsorganisation.

Was sollen Banken tun? Zur Bedeutung von Rationalität und Legitimität im Bankensystem

Dem Finanzsektor und insbesondere Banken kann mit Recht eine zentrale Infrastrukturfunktion für die Ökonomie kapitalistischer Gesellschaften zugeschrieben werden. Seit der jüngsten Finanzkrise wird diese in der Gesellschaft (wieder) als gestört wahrgenommen, sodass sich die Frage stellt, wovon es abhängt, ob und wie gesellschaftliche Erwartungen vom Bankensystem aufgenommen und bedient werden und ob bzw. wie diese Prozesse beeinflusst werden und werden können. Mehr Informationen zum Projekt  "Was sollen Banken tun?"

Digitale Städte in Europa

  • Wie können lokale Behörden zur digitalen Politik der EU beitragen?
  • Wie tragen die Kommunalbehörden derzeit zur digitalen Politik der EU bei (in ihren verschiedenen Mechanismen)?
  • Wie sieht die lokale Politik der Behörden in Bezug auf die digitale Transformation aus? Beispiele für gute Praktiken (Beispiel zum Projekt „Digitale Stadt Darmstadt“)
  • Wie sieht die lokale Politik in Rumänien in Bezug auf die digitale Transformation aus?

Zum Projekt "Digitale Städte in Europa"

Makroregimes

Wie entstehen Politökonomische Regime? Wie bleiben sie über längere Zeit stabil und was leitet letztendlich ihren Verfall ein? Erklärungsversuche für Fragen wie diese gibt es zwar in großer Fülle, jedoch verbleiben diese häufig innerhalb der Grenzen ihrer wissenschaftlichen Disziplin. Im Rahmen dieses Projekts sollen Erkenntnisse aus Politologie, Soziologie und Makroökonomie kombiniert werden, um die blinden Flecke einzelner Disziplinen auszugleichen und ein umfassenderes Verständnis der eingangs erwähnten Prozesse zu erlangen. Untersucht werden einerseits historische, bereits abgeschlossene Regimewechsel, andererseits entsteht auch das Potential des Erkenntnisgewinns über zeitgenössische Entwicklungen. Zum Projekt "Makroregimes".

„RODS II“ – Projekt und Studie zur Achtsamkeitspraxis im Studium an der Hochschule Darmstadt

Das Projekt RODS II – Team möchte über die Vermittlung von Achtsamkeitspraxis auf Individual- und Teamebene den Stress der Studierenden vermindern und ihre Fähigkeiten zur Resilienz verbessern, um sie auf diese Weise in die Lage zu versetzen, ihre vorhandenen mentalen Ressourcen zu nutzen und zu erweitern. Lesen Sie weiter zum Projekt "RODS II".

Solarenergie in Afrika

Ziel der Untersuchung ist es, ausgehend von den unterschiedlichen energiewirtschaftlichen Ausgangslagen der afrikanischen Staaten (ländliche Elektrifizierung, Übernutzung von Biomassepotenzialen, Knappheit an Kraftwerkskapazität, Kapazitätsengpässe im Stromtransport und in der Stromverteilung etc.) die verschiedenen Strategien zur Nutzung der Solarenergie (und anderer moderner erneuerbarer Energietechnologien) darzustellen und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu untersuchen. Lesen Sie mehr zum Projekt "Solarenergie in Afrika".

Vermögenssteuern im Kontext der Klimapolitik

Das Thema der Vermögensbesteuerung wird im deutschen politischen Diskurs derzeit wieder stark kontrovers diskutiert. Hierbei kommt es häufig zu einer Vermischung mehrerer Einzelfragen: Ökonomisch wird etwa darüber diskutiert, ob Vermögenssteuern sich negativ auf Investitionen auswirken und so trotz größeren Steuereinnahmen zu gesamtwirtschaftlichen Verlusten führen können. Zeitgleich besteht dringender ökologischer Handlungsbedarf wegen des Klimawandels und der Überschreitung weiterer planetarischer Grenzen. Weiter zum Projekt "Vermögenssteuern im Kontext der Klimapolitik".

Transparenz öffentlicher Leistungen

Ziel des Forschungsprojektes ist es, ein Kennzahlenraster zur Messung der öffentlichen Leistungen von Kommunen zu entwickeln, das für die Rechenschaftslegung genutzt werden kann. Es wird die These aufgestellt, dass durch standardisierte Vorgaben für Leistungskennzahlen eine hohe Vergleichbarkeit der von Kommunen erbrachten Leistungen und Leistungsniveaus erreicht werden kann. Zum Projekt "Transparenz öffentlicher Leistungen".


Open C3S - Open Competence Center for Cyber Security

Optimierung der KEP-Anlieferverkehre in der Darmstädter Innenstadt

Logistikatlas

Wavelets in Asset Management und Fintechs

  • Wavelets in Asset Management und Fintechs
    Projektleiterin: Prof. Dr. Michaela Kiermeier

SemIntegrator - Semantic Enterprise Model Integrator

KINO - KI zur Nutzung in Organisationen

Produkt- und Markenpiraterie in China

Einsatz von Management-Instrumenten in kommunalen Energieversorgungsunternehmen

MODI - Dynamic Model Integration in Electronic Business

Development of a tariff scheme for renewable energy resources in Namibia

  • Projektleiter: Prof. Dr. Martin Meyer-Renschhausen
    Laufzeit: 01.04.2010 – 31.08.2010
    Bericht

Internationales Business

ORBI

  • Ontologies-based Reconciliation for Business Integration: Entwicklung von Methoden und Anwendungskomponenten zur ontologienbasierten Anwendungs- und Prozessintegration
    Projektleiter: Prof. Dr. Michael Rebstock, gefördert im BMBF-Programm FH3
    Link zum Buch: Ontologies-Based Business Integration

SemaVar - Managing Semantic Variety in Electronic Negotiations

  • Projektleitung: Prof. Dr. Michael Rebstock, Förderung durch zfe
    Infoposter

Rationelle Energieverwendung und Energiemanagement an hessischen Hochschulen

MultiNeg-M2N - Multi-attribute Negotiations in Electronic Markets

Kontakt

Forschungskoordinator

Moritz Hütten

moritz.huetten@h-da.de