Freiraum wächst

Kinder und Jugendliche gestalten klimaangepasste Stadträume

Angesichts der zunehmenden Folgen des Klimawandels stehen Städte vor der Aufgabe, ihre öffentlichen Räume neu auszurichten und widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Starkregen und anderen klimabedingten Veränderungen zu gestalten. Kinder sollten dabei stärker einbezogen werden, da sie von den Folgen des Klimawandels besonders und langfristig betroffen sind. Gleichzeitig bietet ihre Beteiligung an solchen Prozessen ein großes Potenzial für transformatives Lernen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (tBNE).

Wie solche Beteiligungsprozesse konkret gestaltet werden können und welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Kindern, Verwaltung und Planung dafür geeignet sind, ist bislang jedoch kaum erprobt. Genau hier setzt das Projekt an.

Das sind wir im Kernteam

Was machen wir?

Angesichts der zunehmenden Folgen des Klimawandels stehen Städte vor der Aufgabe, ihre öffentlichen Räume neu auszurichten und widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Starkregen und anderen klimabedingten Veränderungen zu gestalten. Kinder sollten dabei stärker einbezogen werden, da sie von den Folgen des Klimawandels besonders und langfristig betroffen sind. Gleichzeitig bietet ihre Beteiligung an solchen Prozessen ein großes Potenzial für transformatives Lernen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (tBNE).

Wie solche Beteiligungsprozesse konkret gestaltet werden können und welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Kindern, Verwaltung und Planung dafür geeignet sind, ist bislang jedoch kaum erprobt. Genau hier setzt das Projekt an.

 

Reallabor am „Platz der Kinderrechte“ in Eltville am Rhein

Ausgangspunkt des Projekts ist der „Platz der Kinderrechte“ in Eltville. Dieser soll gemeinsam mit Kindern weiterentwickelt werden – als ein öffentlicher Raum, der Kinderrechte sichtbar macht und gleichzeitig Aspekte der Klimaanpassung berücksichtigt. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der Aufenthaltsqualität, Spielmöglichkeiten und ökologische Funktionen miteinander verbindet.

Das Reallabor dient dabei als Lern- und Experimentierraum, in dem unterschiedliche Akteurinnen gemeinsam Lösungen entwickeln, erproben und reflektieren. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Kommune, Hochschule und Kindern sollen neue Planungs- und Beteiligungsformate entstehen.

 

Was machen wir?


Transdisziplinäre Zusammenarbeit von Kommune, Hochschule und Kindern

Das Projekt wird vom Studiengang Public Management der Hochschule Darmstadt koordiniert und in enger Kooperation mit der Stadt Eltville am Rhein. Mitarbeitende aus acht Ämtern der Stadtverwaltung werden aktiv in den Prozess eingebunden.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Insgesamt werden 350 Kinder auf unterschiedlichen Ebenen in das Projekt einbezogen – von der Mitwirkung in der Steuerungsgruppe über die Entwicklung und Erprobung von Beteiligungsformaten bis hin zur Evaluation und zur konkreten Gestaltung des Platzes.

Parallel dazu arbeiten über 100 Studierende aus verschiedenen Studiengängen – darunter Public Management, Soziale Arbeit, Bau – uns Umweltingenieurswesen und Architektur – an projektbezogenen Aufgaben. Gemeinsam mit Kindern und der Verwaltung bearbeiten sie Fragestellungen der klimaorientierten Stadtentwicklung und entwickeln konkrete Vorschläge für Beteiligungsprozesse und räumliche Gestaltung.

 


Kinder und Jugendliche gestalten


Lernen im Sinne einer transformativen Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Das Projekt versteht sich zugleich als Lernprozess für alle Beteiligten. Im Sinne einer transformativen Bildung für nachhaltige Entwicklung (tBNE) sollen unterschiedliche Gruppen Kompetenzen entwickeln, um nachhaltige Veränderungen im Stadtraum mitzugestalten.

  • Kinder und Jugendliche lernen, wie sich Klimawandel auf ihre Stadt auswirkt und wie sie selbst an der Gestaltung klimaangepasster Räume mitwirken können.
  • Studierende sammeln praktische Erfahrungen in transdisziplinärer Zusammenarbeit und partizipativer Stadtentwicklung.
  • Mitarbeitende der Verwaltung erproben neue Wege der Beteiligung und lernen, Kinderrechte und Klimaanpassung stärker in Planungs- und Entscheidungsprozesse zu integrieren.
  • auf Ebene der Hochschule entstehen neue Lern- und Kooperationsformate. Das Projekt verbindet Forschung, Lehre und Praxis und stärkt die Rolle der Hochschule als Partnerin in regionalen Transformationsprozessen.

 


Gemeinsam arbeiten Wissenschaft und Praxis an Lösungen


Übertragbare Erkenntnisse für Kommunen

Die im Reallabor gewonnenen Erfahrungen und Methoden werden wissenschaftlich ausgewertet und für Praxis und Forschung aufbereitet. Ziel ist es, übertragbare Ansätze für die Beteiligung von Kindern an klimaorientierter Stadtentwicklung zu entwickeln und anderen Kommunen zugänglich zu machen.


Aktuelles

Von unserem Auftakt auf der Burg in Eltville am 23. März 2026 berichtete das impact Magazin unter dem Titel: "Modell für die Stadt von Morgen".

Ansprechpartnerinnen

Prof. Dr. Friederike Edel

Kommunikation Büro: D21, 313

+49.6151.533-68393
friederike.edel@h-da.de
ORCID: 0009-0001-2586-2550

Dr. Karin Bugow

Kommunikation Büro: D21, 03.13

+49.6151.533-60394
karin.bugow@h-da.de

Dr. Eszter Tóth

Kommunikation Büro: D21, 3.15

+49.6151.533-60952
eszter.toth@h-da.de
ORCID: 0009-0007-0688-319X



Projekt


Gefördert durch

 Das Vorhaben ist Teil der Förderinitiative „Transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (www.dbu.de).“

Projektkennziffer: DBU 40735/01